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Wer ist MIS?

Mobility International Schweiz (MIS) ist die Reisefachstelle für Menschen mit Behinderung, für Behindertenorganisationen und die Tourismusbranche in der Schweiz.

MIS ist ein Verein schweizerischen Rechts und wird unter anderem vom Bundesamt für Sozialversicherungen und verschiedenen Trägerorganisationen unterstützt. Im Vorstand sind sämtliche grossen Behindertenorganisationen vertreten. Dies garantiert, dass diese immer auf dem neuesten Stand der Informationen sind und MIS für sie eine kompetente Ansprechspartnerin im Bereich Reisen ist.

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Wie setzt sich der Vorstand zusammen?

Präsident: Urs Dettling, Pro Infirmis, Zürich

Benno Albers, Schweiz. Gesellschaft für Multiple Sklerose (SMSG), Zürich

Josiane Grandjean, Vereinigung Cerebral Schweiz, Solothurn und Stiftung Cerebral, Bern

Peter Kalt, Procap - Schweizerischer Invaliden-Verband, Procap Sport und Procap Reisen, Olten

Verena Kuonen-Kohler, Schweizerischer Zentralverband für das Blindenwesen (SZB), St. Gallen


Erika Wälti, Schweizerischer Blindenbund, Zürich

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Welches sind die Trägerorganisationen von MIS?

Die vielfältigen Arbeiten von MIS können dank der Unterstützung der 187 Einzelmitglieder, der 9 Kollektivmitglieder (nationale Organisationen), 27 Kollektivmitglieder (regionale-/lokale Organisationen), der 11 strategischen Partnern sowie der nachfolgenden Trägerorganisationen durchgeführt werden.

Logo MS Schweizerische Multiple Sklerose Geseellschaft
Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft SMSG
Josefstr. 129
Postfach
CH 8031 Zürich
Tel. ++41 (0)43 444 43 43
Fax. ++41 (0)43 444 43 44
Homepage: www.multiplesklerose.ch
E-Mail: info@multiplesklerose.ch

Logo Stiftung Cerebral
Stiftung CEREBRAL
Erlachstr.14
Postfach 8262
CH 3001 Bern
Tel. ++41 (0)31 308 15 15
Fax. ++41 (0)31 301 36 85
Homepage: www.cerebral.ch
E-Mail: cerebral@cerebral.ch

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Strategische Partnerschaft - Ihr Gewinn

Mobility International Schweiz baut mit der strategischen Partnerschaft die Beteiligungs- und Unterstützungsmöglichkeit aus. Mit dieser neuen Beteiligung strebt MIS eine Partnerschaft an, bei der wir unsere Plattform zur Bewerbung Ihres Produktes oder Dienstleistung öffnen. Mit den dabei gewählten drei Partnerschaftsabstufungen (siehe PDF) möchten wir Ihren Bedürfnissen Rechnung tragen. Zuzüglich zum Gegenleistungspaket, bei dem Sie Einsparungen von bis zu Fr. 550.-- in Anspruch nehmen können, sind alle Partner gleichzeitig auch Mitglied von unserer Organisation und können von Mitgliederrabatten auf all unseren Produkten profitieren.

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Welches sind die Aufgaben von MIS?

Hauptaufgabe der Reisefachstelle ist die Sammlung weltweiter barrierefreier Reiseinformationen und deren Weitergabe an alle Interessenten. Ein weiteres Bestreben von MIS ist die Integration dieser Informationen in bestehende Publikationen
. (Aufgabenbereich Stand Mai 2010 als PDF)

MIS ist die gesamtschweizerische Koordinations- und Ansprechsorganisation für verschiedene Projekte im Tourismus und engagiert sich für einen "Tourismus für alle". Die Projekte beinhalten u.a. Aufgaben im Bereich der Vereinheitlichung von Qualitätsstandards bezüglich Datenerhebung für Stadt- und Regionenführer und der Sensibilisierung der Tourismusbranche für die Belange behinderter Menschen
.

Die Mitarbeit in europäischen Projekten ermöglichen MIS einen engen Austausch auch mit ausländischen Organisationen
.

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Welche Informationen erhalten Sie bei MIS?

Reise-, Städte- und Regionenführer weltweit für alle Behinderungsarten. Die gesammelten Informationen und Broschüren sind im Internet unter www.mis-infothek.ch abrufbar und können online bestellt werden. Die Datenbank wird laufend aktualisiert.

Adressen der rollstuhlgängigen Restaurants der Schweiz (online abrufbar unter Info Schweiz)

Hotelführer Schweiz für Rollstuhlfahrer/innen(online abrufbar unter www.rollihotel.ch)

Adressen der rollstuhlgängigen Ferienwohnungen in der Schweiz (online abrufbar unter Info Schweiz)

Informationen zu barrierefreien Ausflugszielen in der Schweiz (online abrufbar unter Info Schweiz)

Informationen zur Begleiterkarte ("Ausweiskarte für Reisende mit einer Behinderung")

Verkauf von Rollstuhlsigneten (selbstklebend und magnetisch)

MIS-Ferienverzeichnis mit betreuten Angeboten, inkl. HelferInnen-Rubrik (online bestellen im Kontaktformular)

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Laufende Projekte

MIS bietet Leistungsträgern im Tourismus die Möglichkeit, ihre "barrierefreien Angebote" konzentriert mit anderen Mitausstellern an Ferienmessen zu präsentieren. MIS zeichnet dabei für den Kontakt zur Messeleitung und Standbauer verantwortlich. Der erste gemeinsame Auftritt fand 2005 an der FESPO in Zürich und der Ferien- und Gesundheitsmesse in Bern statt. Mittlerweile hat sich die Messeplattform zu einem festen Bestandteil im jährlichen Veranstaltungskalender gemausert.

Die europäische Datenbank "you-too" wird von der EU nicht mehr subventioniert und daher konnten wichtige Anpassungen nicht mehr vorangetrieben werden. Aus diesem Grund hat sich MIS entschieden, eine eigene Datenbank ins Leben zu rufen, welche den Anforderungen rascher angepasst werden kann und die nach unseren Erfahrungen nötigen Informationen zur Erhebung von Gebäuden beinhaltet. Die Datenerheber werden von unserer Seite geschult, damit eine einheitliche, qualitative Datenerhebung gewährleistet wird. Die neue Datenbank befindet sich zurzeit in den Startlöchern und wird gemeinsam mit MyHandicap betrieben.


Bei diesem Projekt liegt die Idee zu Grunde, eine Ferienregion in der Schweiz so zu gestalten, dass auch Menschen mit einer Behinderung ihren Urlaub möglichst barrierefrei verbringen können. Das Toggenburg wurde für dieses Pilotprojekt ausgewählt und es konnten bereits zahlreiche Verbesserungen erreicht werden. Die Idee soll anderen Tourismusdestinationen als gutes Beispiel dienen und zur Nachahmung animieren. Das Projekt wird durch namhafte Stiftungen, wie z.B. die Stiftung "Denk an mich" unterstützt. Im Jahre 2008 konnten die Rollstuhlwanderwege nach den neuen Empfehlungen der Schweiz. Wanderwege beschildert werden und sind in ihren Details unter www.toggenburg.ch abrufbar. Weitere Infos zum Projekt.

Das Projekt Welcome wurde von MIS im Jahr 2003 iniziiert (lesen Sie dazu weiteres im Pressebericht) und hat sich mittlerweile zu einem festen Bestandteil im jährlichen Aufgabenkalender entwickelt. Bei diesem Projekt geht es darum, angehende TouristikerInnen bereits während des Studiums für unsere Belange zu gewinnen und zu sensibilisieren. Während eines Tages/Jahr (Höhere Fachschule für Tourismus in Samedan), zwei halben Tagen/Jahr (Internationale Schule für Touristik in Zürich) und Referaten (Höhere Fachschule für Tourismus in Luzern und Internationale Schule für Touristik in Lausanne) werden die StudentenInnen mit der Thematik des barrierefreien Reisens vertraut gemacht.

Gemeinsam mit der Edition Lan publizierte MIS zwei Ausflugsführer für mobilitätsbehinderte Menschen, welche je 30 Routen in der gesamten Schweiz detailliert mit Kartenmaterial und Fotos beschreibt. Die Ausflugsführer sind im Jahr 2005 (Band 1) und 2008 (Band 2) erschienen. Die Arbeiten zum dritten Führer sollen im Jahr 2010 beginnen.

Die Kriterien für die Einstufung von Rollstuhlwanderwegen nach Schwierigkeitsgraden wurden mit verschiedenen Behindertenorganisationen und Betroffenen im 2007 erarbeitet und in einem Handbuch mit Empfehlungen gemeinsam mit den Schweizerischen Wanderwegen im 2008 herausgegeben. Das Handbuch soll den kantonalen Fachstellen und Fachorganisationen mit der Signalisation von Wanderwegen betraute Personen als praxistaugliches Hilfsmittel dienen. Die Schwierigkeitsgrade werden mittels Farben signalisiert. Blau steht für leicht, rot für mittelschwer und schwarz für schwierig. Diese Kriterien wurden zum ersten Mal im Projekt "Ferien für alle" im Toggenburg angewandt. Die Idee wird nun im 2009 auch im Kanton Zürich mit Hilfe des Rollstuhlclubs Zürich, der Behindertenkonferenz Zürich und der Zürcher Wanderwege weitergeführt. Das Projekt wird finanziell und personell von der Organisation Nez Rouge Zürich unterstützt.
Der Fall eines Berner Ferienanbieters hatte im 2006 aufhorchen lassen, als freiwillige Begleiter via Presse die Verhältnisse im Ferienlager in Spanien anprangerten. Die Helfer, welche über keinerlei pflegerische Ausbildung verfügten, hätten sich mit Unterstützung von Profis um das Wohl der Gäste kümmern sollen. Das Fachpersonal war allerdings vor Ort nicht anzutreffen, und so waren die ungeschulten Hilfspersonen auf sich selbst gestellt.

Auf Grund dieses Vorfalls wurde Mobility International Schweiz, vermehrt mit Anfragen von verunsicherten Heimbetreuern und behinderten Kunden konfrontiert, die wissen wollten, welche Ferienangebote empfohlen werden können.
Da noch keine verbindlichen Standards existieren, welche Auskunft über die Qualität der einzelnen Ferienplätze und Dienstleistungen geben, ist es zurzeit nicht möglich, verbindliche Empfehlungen auszusprechen. Ferienanbieter, die sich einer Überprüfung (Audit) freiwillig erfolgreich unterziehen, erhalten von unserem Partner Quality-Service Schaffhausen, einer akkreditierten Zertifizierungsstelle, ein nach vorgegebener Zeit zu erneuerndes Gütesiegel. Der Information und Sicherheit des Gastes wird dabei eine wichtige Rolle beigemessen. Gleichzeitig wird aufgezeigt, welche konkreten Dienstleistungen zu erwarten sind und ob das Angebot den minimal festgelegten Standards genügt. Die ersten Betriebe werden im August 2009 mit dem "Ferien für alle"-Label ausgezeichnet.

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Welche Projekte sind abgeschlossen?

MIS beteiligte sich am EU-Projekt 'you-too' (www.you-too.net/), Städte- und Regionenführer europaweit nach demselben Prinzip zu erstellen. Der neue Städteführer von Bern (www.kommbern.ch) galt als Pilotprojekt. (Dezember 2000)

MIS hat mit der Organisation Schweizer Wanderwege (SAW) und dank der Unterstützung der Fachstelle für behindertengerechtes Bauen Empfehlungen für rollstuhlgängige Wanderwege und deren Markierung erarbeitet. Die Empfehlungen können bei uns bezogen werden. (Juni 1999)

Ein weiteres EU-Projekt hiess 'Behinderung und Bewegungsfreiheit'. Ziel des Projekts war die Herausgabe eines Leitfadens zur Schulung von Reiseleiterinnen und -leitern, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Hotels und der Gastronomie, der Reise- und Verkehrsbüros, von SBB, Post, Bergbahnen, Flughafen usw. Link zum Leitfaden: www.info-handicap.lu/freedom/index.html (September 1999)

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Wie können Sie MIS unterstützen?

Als Non-profit-Organisation sind wir auf finanzielle Unterstützung angewiesen.
Mit Ihrer Spende, Ihrer Mitgliedschaft (Fr. 50.- Jahresbeitrag für die Einzelpersonen, Fr. 125.- Jahresbeitrag für die Kollektivmitgliedschaft von lokalen und regionalen Organisationen und Fr. 250.- Jahresbeitrag für die Kollektivmitgliedschaft von nationalen Organisationen oder Trägerschaft ab Fr. 5'000.-) unterstützen Sie die Aufgaben von MIS. Als Mitglied werden Sie an die jährliche Mitgliederversammlung eingeladen und können so direkt am Geschehen von MIS teilnehmen. Zudem profitieren Sie von weiteren Vorteilen, wie 15 % Ermässigung auf Infothekbezüge, Gratisexemplar des Ferienverzeichnisses, usw. Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung.

Sie tauschen mit uns Ihre Reiseinformationen aus. Melden Sie uns, wenn Sie über neue Informationen verfügen. Kennen Sie z.B. ein Restaurant, eine Ferienwohnung oder eine Ausflugsmöglichkeit, die für Rollstuhlfahrer/innnen kein Hindernis sind. Melden Sie uns diese per E-Mail: info@mis-ch.ch oder über das Formular. Melden Sie uns auch, wenn Sie etwas nicht so vorgefunden haben, wie dies von uns vermerkt wurde. Wir stellen diese neu gewonnen Informationen weiteren Interessierten zur Verfügung und freuen uns auf Ihre Anregungen.

Mit Ihrer Unterstützung ermöglichen Sie den Weiteraufbau unserer Reisefachstelle für Menschen mit Behinderung, für Behindertenorganisationen und für die Tourismusbranche in der Schweiz.

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Ihr MIS-Team
Marcus Rocca, Annie Bieli und Nicole Zangger

Juni 2010


© by Mobility International Schweiz (MIS), Olten